LeaderGrip® – Führung, die greift.

Dein Beifahrer – der Podcast

Führung braucht einen Beifahrer.

Führung, die greift. Klarheit. Entscheidung. Wirkung.

Cover von DEIN BEIFAHRER mit Theo Bergauer

Transkript

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00:00:02: Podcast.

00:00:04: Dein Beifahrer mit Theo Bergauer Führung, die greift.

00:00:11: Klarheit, Entscheidung und Wirkung im Rally-Modus des Business.

00:00:24: Folge zehn WP sieben Wenn die Strecke anders kommt wie Führungen Halt gibt wenn der Plan nicht mehr passt.

00:00:34: bevor wir in diese neue Wertungsprüfung starten schauen wir kurz zurück auf unsere WP-Sex vom Abschalten ins Handeln, wenn das richtige Licht den nächsten Abschnitt zeigt.

00:00:48: Da ging es um den Moment nach dem Service Point und den Übergang aus der Auszeit zurück auf die Strecke.

00:00:55: Um Dämmerung veränderte Sicht und die Frage welches Licht du auf den nächsten Absnitt richtest?

00:01:03: Was hast Du aus der letzten Folge in Deinem Führungsalltag umgesetzt?

00:01:07: Wo hast Du Bewusster hingeschaut und welche Entscheidung, welches Gespräch oder welchen Rhythmus hast du seitdem verändert?

00:01:18: Genau darum geht es in meinem Podcast.

00:01:20: Der Impuls soll in deinem Alltag ankommen – In deinem Rhythmuss ,in deinem Team und in dein dem nächsten Führungsmoment.

00:01:29: Und jetzt fahren wir weiter!

00:01:31: Denn auch wenn Du den nächsten Abschnitt klarer ausleuchtest bleibt die Strecke lebendig.

00:01:40: Sie hält sich selten an das, was du vorher gesehen hast.

00:01:45: Das erlebst du auch in deinem Alltag.

00:01:49: Ein Projekt ist vorbereitet Die Zahlen wirken plausibel Die ersten Gespräche geben Sicherheit Und die Richtung fühlt sich stimmig an.

00:01:58: Dann beginnt die Umsetzung und auf einmal zeigt sich mehr als vorher sichtbar war.

00:02:05: Widerstand wird spürbar Risiken bekommen Gewicht Schnittstellen werden brüchig, Kunden reagieren anders als erwartet und ein Team das eben noch sicher unterwegs wirkte braucht plötzlich deutlich mehr Halt als der Plan vorgesehen hatte.

00:02:23: Dann wird Führung ehrlich.

00:02:26: jetzt zählt ob du Unterwegshalt gibst handlungsfähig bleibst und die Energie sammelst statt sie in Rechtfertigung zu verlieren.

00:02:36: folgendes Erlebnis hat sich eingebrannt.

00:02:40: Es war bei der Rally Köln Aweiler eine besondere Rally, sie zählte damals zur deutschen Meisterschaft und hatte ihren eigenen Charakter weil sie anders war als viele Rallies die ich kannte.

00:02:57: Du konntest vom Veranstalter den Aufschrieb kaufen das Gebetbuch Und genau darauf mussten wir uns verlassen.

00:03:05: Wir hatten also kein selbst erarbeitetes Gefühl für jede Kuppe, jede Kurve und jede besondere Stelle.

00:03:14: Wir hatten dieses Gebetbuch unsere Vorbereitung unserer Erfahrung und das Vertrauen dass dieser Aufschrieb trägt.

00:03:23: wir waren damals auch auf dem neuen Nürburgring Grand Prix Kurs unterwegs.

00:03:28: später ging es hinaus in die Eifel in diese besonderen Wertungsprüfungen mit ihrem eigenen Rhythmus anspruchsvoll schnell Reizvoll.

00:03:40: Vor dem Start hatten wir noch Zeit und haben uns einen Teil der kommenden Wertungsprüfung angeschaut, nur einen Ausschnitt – und dieser Ausschnitt war Asphalt.

00:03:52: Zauberer Asphalt!

00:03:53: Für uns war klar Slicks.

00:03:56: Vom gesehene Teil her war das nachvollziehbar.

00:04:00: Der Ausschnitt hat genau diese Entscheidung nahegelegt — Asphalt, Grip, Tempo, Vertrauen ins Auto?

00:04:07: Also sind wir mit Slicks los….

00:04:09: Und dann kam die Strecke schon unterwegs, wurde deutlich dass wir nur einen Bruchteil gesehen hatten.

00:04:16: Ein Teil ausfallte ja – da passte unsere Entscheidung!

00:04:20: Da fühlte sich das Auto richtig an der Wand des Licks stark aber dann kam Schotter und wieder Schotta.

00:04:28: Gefühlt war ein viel größerer Teil der Prüfung lose, rau und anders als wir es aus unserem kurzen Blick vorher abgeleitet hatten.

00:04:38: Das Gebetbuch hatte diese Passagen für mein Empfinden längst nicht so deutlich gezeigt, wie es sich dann im Auto angefühlt hat.

00:04:48: Plötzlich fahren wir mit einer Reifenwahl die auf einem Teil der Strecke perfekt ist und auf dem anderen Teil deutlich zu wenig Grip bringt – das spürst du sofort!

00:05:00: Der Fahrer spürt es….

00:05:02: ich spüre es... Darüber brauchst Du im Cockpit keine große Diskussion.

00:05:08: Das Auto erzählt es dir, die Strecke erzählt ist dir.

00:05:11: Der Grip fehlt dort wo du ihn brauchst.

00:05:14: Die Sicherheit verändert sich.

00:05:17: Die Linie wird anspruchsvoller.

00:05:19: Aus einer nachvollziehbaren Entscheidung wird unterwegs eine echte Aufgabe.

00:05:25: Und dann kam diese Kurve Wir schaffen sie nicht sauber wir fliegen ab und rutschen den Abhang runter.

00:05:33: In so einem Moment wird das Innen ganz still Und gleichzeitig unglaublich wach.

00:05:40: Natürlich erschrecke ich, da ist dieser Schlag im Körper Dieser kurze Moment in dem alles offen ist.

00:05:47: Dann kommt sofort die nächste Frage Sind wir okay?

00:05:51: Ist am Auto etwas kaputt?

00:05:52: Können wir weiter?

00:05:54: Ich schaue!

00:05:55: Ich spüre!

00:05:56: Ich sortiere.

00:05:57: Uns ist nichts passiert.

00:05:59: Das Auto ist ganz genug um weiterzufahren.

00:06:02: Oben stehen Zuschauer.

00:06:04: Sie schauen zu uns runter und wollen wissen Ob bei uns alles passt?

00:06:09: Und in mir ist sofort dieser Gedanke.

00:06:13: Wenn wir jetzt wieder hochkommen, sind wir zurück im Rennen!

00:06:17: Also geht es um den nächsten Schritt – Menschen ansprechen, Energie bündeln, Helfer gewinnen.

00:06:25: Wir haben ihnen fünfzig D-Mark in die Hand gedrückt und sie gebeten, uns den Hang wieder hochzuschieben.

00:06:33: Das war Rallye.

00:06:34: Wir sind unten, wir sind ganz.

00:06:37: Wir müssen wieder hoch.

00:06:38: Und dann ging es weiter.

00:06:40: Zurück auf die Strecke, weiter in der Wertungsprüfung mit dem Wissen das unser Set-up nicht ideal ist, mit dem wissen dass unsere Entscheidung aus einem Ausschnitt entstanden war und trotzdem mit der Aufgabe diese Prüfung sauber zu Ende zu bringen.

00:06:59: In diesem Moment war ich fast kalt, nicht gefühllos eher bereit funktionierend und klar.

00:07:07: Ich habe das Glück gesehen, dass nichts kaputt war und wir weiterfahren konnten.

00:07:13: Alles andere musste warten.

00:07:15: Erst im Ziel kam es richtig!

00:07:18: Als die Wertungsprüfung abgeschlossen war ging mein Puls noch einmal hoch – dann kam das Adrenalin.

00:07:26: Dann wurde mir bewusst wie viel Glück wir hatten und wie schnell das Anders hätte ausgehen können.

00:07:32: Und mir wurde klar was passiert wenn ein Plan auf eine Wirklichkeit trifft, die größer ist als der Ausschnitt davor.

00:07:42: Dieses Erlebnis begleitet mich bis heute weil es so viel Mitführung zu tun hat.

00:07:49: Auch in Unternehmen treffen wir Entscheidungen oft aus einem begrenzten Blick heraus.

00:07:54: Wir haben Zahlen Gespräche Eindrücke Erfahrungen und Signale Aus einem Teil der Organisation.

00:08:04: Daraus entsteht ein Plan der in diesem Moment stimmig wirkt.

00:08:08: Das ist Führungsrealität!

00:08:11: Die ganze Strecke liegt selten vor dir, die Frage ist was du tust?

00:08:15: Wenn du unterwegs merkst – die Streckel kommt anders.

00:08:19: Wenn die Reifenwahl nicht mehr ideal passt.

00:08:23: Wenn das Team spürt dass die Realität rauer ist als gedacht.

00:08:27: Wenn eine Entscheidung, die gestern logisch war heute unter anderen Bedingungen gefahren werden muss.

00:08:35: Genau dann braucht es Halt.

00:08:38: Halt heißt in diesem Moment wir bleiben handlungsfähig, wir schauen was noch trägt Wir bringen das Auto wieder auf die Strecke.

00:08:48: Wir fahren den Abschnitt zu Ende und danach schauen wir sauber hin was wir daraus lernen.

00:08:55: Im Moment selbst musst du manchmal funktionieren als Mensch der Verantwortung übernimmt.

00:09:02: Du hältst den Fokus, du gibst eine ruhige Ansage Was jetzt geht?

00:09:08: Du sammelst die Energie, die noch da ist.

00:09:12: Und du führst durch den nächsten Meter!

00:09:15: Die Verarbeitung kommt später im Ziel – im Rückblick, im Service in der ehrlichen Auswertung.

00:09:23: Während wir am Hang stehen hilft uns keine große Analyse.

00:09:27: Da braucht es Präsenz-, Kontaktentscheidung und manchmal auch Fünfzig D-Mark für die Zuschauer damit es weitergeht.

00:09:37: Für Führung heißt das, wenn dein Team merkt dass der Plan nicht mehr passt schad es auf dich weil du halt geben sollst.

00:09:46: Du darfst sagen wir sehen jetzt mehr als vorher Wir passen an!

00:09:52: Wir bringen das hier wieder in Bewegung.

00:09:55: Das schafft Vertrauen Verlässlichkeit in dem Moment in dem der plan nicht mehr sauber passt.

00:10:03: für mich ist das Liedergrip Führung digreift, wenn die Wirklichkeit anders kommt.

00:10:09: Wenn du begreifst das dein Ausschnitt zu klein war.

00:10:14: Wenn Du erfasst was jetzt noch trägt.

00:10:17: Wenn DU ergreifest was in Deiner Verantwortung liegt und wenn Du handelst damit dein Team wieder auf die Strecke kommt.

00:10:26: WP-Sieben heißt deshalb wenn die Stärke anders kommt wie Führungshalt gibt wenn der Plan nicht mehr passt.

00:10:36: Nimm dir aus dieser Folge drei Fragen mit.

00:10:39: Wo hast du gerade nur einen Ausschnitt gesehen und daraus eine Entscheidung gemacht?

00:10:45: Wo merkst Du unterwegs, dass die Strecke anders ist als gedacht?

00:10:50: Und wie gibst Du jetzt halt damit dein Team wieder hochkommt und weiterfahren kann?

00:10:57: Nimm Dir bis zur nächsten Folge einen konkreten Punkt vor!

00:11:02: Ein Gespräch indem Du offen aussprichst was sich verändert hat Eine Entscheidung, die du nachschärfst oder einen Moment in dem du deinem Team erst Halt gibst.

00:11:14: Bevor du den Plan weitererklärst Denn Führung zeigt sich in der Entscheidung vor dem Start und in dem Moment, in dem die Strecke dir etwas anderes erzählt.

00:11:26: Ich bin Theo, dein Beifahrer Du sitzt am Steuer.

00:11:29: Wir fahren weiter.

00:11:34: Dein Beifahrer.

00:11:36: Der Podcast für Führungen greift.

00:11:39: Danke, dass du da warst.

00:11:42: Wenn diese Folge für dich Wirkung hatte, abonniere den Podcast und teile ihn mit Menschen in die Führung wirksam.